Dragon Force 65

Die Dragon Force 65 Boote gehören zur RG-65 KLasse. Sie entsprechen dem Klassen-Reglement und sind für Regatten dieser Klasse zugelassen. Zudem segeln sie untereinander in der Dragon Force „One Design“-Klasse, mit eigenem, sehr striktem Reglement.
Obwohl die Anschaffungspreise vergleichsweise moderat sind, handelt es sich um vollwertige Regatta-Yachten mit schönem Design und in guter (Versionen 1 – 5), bzw. sehr guter (Version 6) Fertigungsqualität. Sie ermöglichen Neueinsteigern wie mir einen preiswerten und vollwertigen Einstieg in die RG-65 Klasse. Sie sind keinesfalls Spielzeug!

Bei einer Neuanschaffung kann man zwischen einer RTR (Ready To Race) oder einer ARTR (Almost Ready To Race) Version wählen. Beide Versionen sind bereits mit Servos ausgestattet, die RTR jedoch mit Fernsteuerung und bereits eingebautem Empfänger.
Derzeit (Ende 2018) werden noch die Versionen 4 und 5 (schwarzer Rumpf mit Drachensegel) sehr preiswert angeboten. Ich würde jedoch zur Version 6 mit dem weißen Rumpf und dem Foliensegel raten. So ist u.a. der Rumpf ist aus besserem Material und robuster, die Segel sind deutlich besser und auch die Fernsteuerung ist jetzt auf der Höhe der Zeit. Viele kleinere Dinge der Vorgängerversionen wurden verbessert. Nach Meinung der Experten gibt es kaum noch Gründe für Klagen.
Ich hatte mir zunächst eine RTR-Version 4 angeschafft, sie dann aber noch unbenutzt wieder verkauft und eine ATRT-Version 6 bestellt, denn eine Fernsteuerung hatte ich bereits.

Dragon Force 65 V4

Meine erste Dragon Force war also eine Version 4 (DF V4). Mit ihr bin ich in die RG-65 Klasse eingestiegen, obwohl ich sie nicht ein einziges mal segelte!
Ich bekam sie im September 2018 und war ziemlich überrascht über die gute Verarbeitung und das schöne Aussehen. Und warum kaufte ich mir das Boot? Ganz einfach: Da ich mir meine erstes Boot erst noch bauen wollte, stand ich erst einmal ohne da. Ich wollte aber gerne schon mal mit Segeln anfangen und so das Modellsegeln lernen und kennenlernen. Auch wollte ich mir das eine oder andere anschauen, wie so ein Boot funktioniert. Das könnte auch bei dem kommenden Bootsbau eine Erleichterung sein.
Dafür war das Boot bestimmt, als künftiges Regattaboot sollte es – erst einmal – nicht eingesetzt werden. Aber wer weiß?
Glücklich über das neue Gadget und tat ich meine Freude über das Boot im Forum kund – und bekam auch gleich für meine Unbedarftheit einige Stuber. Hatte ich doch leichtfertig geäußert, dass die Unterschiede von der V4 zur V5 nach meiner Sicht doch wohl eher marginal wären. Au weia! Hier der Thread. Da half es auch nichts, dass ein alteingesessenes Forumsmitglied gleiches wortwörtlich und unwidersprochen schon vorher geäußert hatte.
Allerdings hatte mein typischer „Newbee-Fehler“ auch sein Gutes. Ich bekam eine umfangreiche Liste von Änderungen, die man unbedingt vornehmen sollte. Und sowieso, ich hätte lieber gleich eine DF V6 kaufen sollen! Da wäre nichts sonderliches mehr dran nachzuarbeiten und sie segle perfekt! Für diese Empfehlungen war ich wirklich dankbar und meine die Lektion hatte ich auch verstanden.
Außerdem konnte ich dank der Infos im Thread meine DF nun genau zuordnen. Sie hatte kein Decksauge am Bug, war also keine DF V1-V3, denn die haben eins. Meine hatte keine großen Klemmschieber, keine Haken fürs Schothorn, anders geformte Segelringe und der Steuerdraht befand sich links der Mitte. Bei der DF V5 befindet er sich rechts der Mitte, die anderen Dinge waren vorhanden. Meine DF war also eindeutig eine Version 4!

Dragon Force 65 V6

Doch ich war nachdenklich geworden. Sollte ich nicht doch lieber auf die Dragon Force V6 (DF V6) umsteigen? Noch war es Zeit, denn außer Auspacken hatte ich ja noch nichts an der DF V4 gemacht. Ich entschied mich fürs Umsteigen und bestellte das neue Boot bei RC Yachts in England, denn die waren seinerzeit deutlich die günstigsten. Diesmal in ARTR Version, denn eine Fernsteuerung habe ich ja. Anfang Oktober bekam ich sie dann und was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick! Noch schöner als die DF V4 und nochmal besser verarbeitet. Ich war sicher, ich hatte die richtige Entscheidung getroffen!
Meine DF V4 verkaufte ich mit nicht allzu schmerzhaftem Verlust. Das nennt man halt „Lehrgeld zahlen“.

Ich werde hier das Auftakeln des Bootes dokumentieren und was ich dabei für mich so an Erkenntnissen gewann. Auch, welche Tuning-Tipps ich gleich dabei berücksichtigte.
Dann ein wenig über weitere Tuning-Tricks und dem Trimm des Bootes. Natürlich werde ich auch über meine Segelerlebnisse und -erfahrungen und die anderer berichten – und das alles natürlich mit möglichst informativen Bildern versehen.
Für DF V4 – Besitzer kommen dann noch die Tipps zum Pimpen meiner ersten Dragon Force hinzu.

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