Langer Stellarm für Segelservos

Viele RG-65 Segler nutzen für die Verstellung des Segels statt eines Servos mit Winde starke Servos mit einem langen Stellarm. Der lange Stellarm macht den für die Schot erforderlichen langen Stellweg von ca. 60 – 90 mm möglich. Leider gibt es nicht so viele Hersteller dafür und relativ teuer sind die Dinger auch. Selber machen ist also eine gute Option – und absolut kein Problem.

Der Stellarm muss für mich drei Anforderungen erfüllen:
– eine sichere Verbindung zum Servo gewährleisten,
– genügend stabil und steif sein,
– mit einfachen Mitteln herzustellen sein.

Für die sichere Verbindung sorgt einer der Standard-Stellarme, die normalerweise den Servos beiliegen. Auf diesen wird die Verlängerung aufgeklebt und zusätzlich mit Schrauben gesichert: Der Befestigungsschraube des Standardarms und einer kleinen Holzschraube.

Für die Verlängerung fertige ich zunächst ein Sandwich aus 2 mm Airex und 0,5 mm GFK-Laminat aus meiner Restekiste. Wer fertiges Sandwich hat, der hat Glück und ganz Sorgfältige laminieren das Sandwich selbst. Ich klebe es einfach mit Epoxy aus den o.g. Komponenten zusammen.
Das Sandwich-Material dürfte genügend steif sein. Seine Dicke von knapp 3 mm stört mich nicht.
Die Verlängerung schneide ich dann in der abgebildeten Form aus, versehe sie mit den nötigen Bohrungen und entgrate diese.
Die asymetrische Form soll der späteren problemlosen Schotführung dienen.
Ich klebe die Verlängerung mit Sekundenkleber auf den Standardarm und drehe die Holzschraube ein.

Der ausgeschnittene Stellarm

Nach dem Aushärten schneide ich den überflüssigen Arm ab und schleife die Schnittkanten plan und entgrate sie.

Mehr braucht es nicht. Der Stellarm kann bei der Montage der Verlängerung auf dem Servo bleiben
Fertig …

Die Löcher für die Befestigung für die Schot sind zwar sauber entgratet, trotzdem besteht die Möglichkeit, dass sich eine hier befestigte Schot im Betrieb durchscheuert. Deshalb fertige ich aus 1 mm Schweißdraht einen speziellen Haken, an dem die Schot scheuerfrei befestigt werden kann. Der Haken kann in den verschiedenen Löchern versetzt werden.

Ob der verlängerte Stellarm schon zu filigran gearbeitet ist, muss sich noch heraus stellen. Bis jetzt macht er zumindest nicht den Eindruck.

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