#2 Projekt Orion Edge 65 – Pläne maßstabsgerecht ausdrucken

Das Ausdrucken der Pläne war zunächst kein Problem, denn sie sind wirklich gut gemacht. Allerdings stellte ich nach dem ersten Ausdruck fest, dass etliche der 1 : 1 Bauteile nicht maßstabsgerecht ausgedruckt wurden. Da sich auf jedem relevanten Blatt eine Maßreferenz befindet, war dies leicht durch simples Messen festzustellen.

TreiberUnd was lernte ich daraus? Die 1 : 1 Teile des Plans Blatt für Blatt ausdrucken, jeden einzelnen Ausdruck sofort nachmessen und dann sofort mit korrekter Skalierung erneut ausdrucken und immer wieder messen, messen, messen! Beim Ausdruck des Plans der Orion Edge lagen die ersten Ausdrucke zwischen 98 und 103 Prozent!

Zum Anpassen der Skalierung gibt es mehrere Möglichkeiten: Einige PDF-Programme bieten sie, es gibt sog. Rezising-Programme teils frei herunterladbar im Web und ggf. gibts im Druckertreiber Einstellmöglichkeiten im Millimeterbereich , sofern das Druckermodell dies vorsieht. Oder aber man nimmt seine Ausdrucke und skaliert sie auf einem Fotokopierer mit dieser Möglichkeit.

Bei den Spanten der Orion maß ich z.B. in den 10 cm Referenzen eine Abweichung auf 9,8 cm, also von 2%. Ich stellte meinen Druckertreiber auf 102 % (Bei meinem Canon unter Seitenformat „Skaliert“ genannt) ein und nun stimmte der Ausdruck.

Diese Ergebnisse werden sicher nicht am CAD-Programm liegen. Vielleicht entstehen diese Schwankungen beim Export nach PDF oder es liegt am Drucker?
Der Zeichner des Bauplans hatte in seiner dazu gehörigen Bauanleitung allerdings auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Ausdruck manchmal nicht maßstabsgerecht erfolgt … na ja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil … seufz!

dav
Alles bereit! Und wie man sieht, der Maßstab stimmt – jetzt

Zuletzt habe ich die Spantenvorlagen für eine 2 mm Beplankung (dicke Linie) sauber ausgeschnitten, dann die Plankenvorlagen, den Decksplan und das Deck.

dav
Isch habe fertisch … fehlen nur noch Decksplan und Deck

Die Planken habe ich auf einer Art Lichttisch zusammen geklebt. Dazu habe ich zwei Sperrholzbrettchen in die Universal-Helling gespannt, den transparenten Deckel eines Plastikkastens darauf gelegt (eine Glasscheibe oder gleich ein Glastisch täten es auch) und diesen von unten beleuchtet. Dann die jeweils zusammen gehörenden Teile übereinander gelegt, sorgfältig ausgerichtet, fixiert und dann die Teile mit Tesa  zusammen geklebt. Dies auch auf der Rückseite.

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Die Teile für die beiden breiten Planken
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Mein „Lichttisch“

Nachdem ich auch die Teile des Decksplans zusammen geklebt hatte, schnitt ich noch in die Mittellinie alle zwei Spanten einen kleinen Rhombus. Die dienen später dem exakten Ausrichten des Decksplans an der Mittellinie der Arbeitsfläche der Helling.

dav
Exakte Ausrichtung an der Mittellinie dank kleiner Ausschnitte

Bevor man die Deckteile analog zusammengeklebt, sollte man erst die Ausschnitte säuberlich fertigen, damit sich die dünnen Stege des Decks nicht auseinander ziehen.. Die karierte Umrandung werde ich erst nach dem Aufkleben auf das Sperrholz entfernen Dank Haftkleber kein Problem. Die Bohrungen ließ ich wie sie waren.

dav
Die Teile des Decks sind exakt ausgerichtet und können mit Tesa geklebt werden

Damit waren alle Vorbereitungen bezüglich der Baupläne abgeschlossen.
Doch bevor es weiter ging brauchte ich erst einmal eine solide Helling.

Weiter geht’s mit #3 – Vorbereiten der Helling

 

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